Mit zu den attraktivsten Schlössern in Mecklenburg-Vorpommern gehört zweifelsohne das Jagdschloss Gelbensande. Michail Romanow, Sohn des Zaren, nahm höchst persönlich die Grundsteinlegung am 01. Mai 1885 vor. Architekt Gotthilf Ludwig Möckel schuf die Baupläne, die 1886/1887 schließlich zur Errichtung des repräsentativen Bauwerks führte. Der Großherzogs Friedrich Franz III und seine Frau Anastasia Michailowna, eine Enkelin des russischen Zaren, nutzten das Jagdschloss Gelbensande als Sommerresidenz. Von 1919 an bis 1944 war es Wohnsitz des abgedankten Großherzogs Friedrich Franz IV und seiner Familie. Später wurde das Schloss, dass seinerzeit für die Unterbringung von Jagdgäste konzipiert worden war, erst Lazarett und Krankenhaus, dann Alten- und Pflegeheim. Bis das Jagdschloss in Gelbensande 1995 dem gleichnamigen Förderverein zur kulturellen Nutzung zur Verfügung gestellt wurde.
Unverkennbar verkörpert das Jagdschloss einen aufwendigen wie stark gegliederten Baukörper. Über einem hohen Sockel- und Erdgeschoß aus gelbem Backstein, erheben sich das Obergeschoß und die Giebel des ausgebauten Daches. Das Obergeschoß entstand aus Fachwerk wurde mit mehrere Loggin und Erkern versehen. Das Jagdschloß Gelbensande verfügt in seinem Erdgeschoß über eine Eingangshalle, mehrere repräsentativ aus gestattete Kabinette und einem Saal. Letzteren nutzt vor allem der Förderverein für seine ganzjährig stattfindenden Veranstaltungsangebote und Ausstellungen. |
- Innenmodell
- Maßstab 1:30 - Einzelteile: 39.700 |
![]() |










